Die Cockpitbemalung einer Bf 109 G-6 im Maßstab 1/32

 

Im Folgenden möchte ich gerne meine Vorgehensweise bei der Bemalung eines Cockpit aufzeigen. Die Aufgabe stellt sich oftmals als sehr kniffelig heraus, insbesondere wenn ein noch kleinerer Maßstab wie den hier vorliegenden gewählt wird. Die Art und Weise lässt sich jedoch weitestgehend übertragen. Das Cockpit wird, bis auf ein paar kleine Details, OOB (Out Of Box, also ohne den Gebrauch von Zurüstteilen) gebaut.

1 Benötigte Materialien

1.1 Airbrush

Ein Kapitel für sich, bei mir kommt die Triplex von Gabbert mit der 0,3mm Düse zum Einsatz.

1.1 Farben

Es kommen Acrylfarben von Vallejo, Tamiya, Lifecolor und Revell, Enamel Farbe von Humbol und Ölfarben von Schminke zum Einsatz:

  • Vallejo
    • Model Air Nr.055 Grey Green (RLM66)
    • Model Air Nr.001 White
  • Tamiya
    • Acrylic Paint XF-1 Flat Black
    • Acrylic Paint X-18 Semi Gloss Black
  • Revell
    • Aqua Color 302 Schwarz Seidenmatt
    • Aqua Color 31 Feuerrot glänzend
    • Aqua Color 15 Gelb matt
  • Lifecolor
    • Acrylic Colors UA144 French Sand Gray
  • Humbrol
    • Enamel 118 USA Hell Braun matt
  • Schminke
    • Norma Professional 626 Vanddykbraun
    • Norma Professional 622 Umbra Natur
    • Norma Professional 602 Gelber Ocker
    • Norma Professional 606 Goldocker
    • Mussint 660 Siena Natur

1.3 Pinsel

Hier lohnt sich die Investition in gute Naturhaar oder Synthetikhaar Pinsel. Alle Pinselbemalung erfolgten mit nur einem einzigen Pinsel. Einem da Vinci Nova Synthetics in der Größe 2/0. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein etwas größerer, Spitz zulaufender Pinsel, deutlich besser geeignet ist. Er hält viel mehr Farbe und gibt diese auch gleichmäßiger ab.

1.4 Material zum Abdecken

Ich benutze das Masking Tape von Tamiya - weil ich damit am Besten zu Recht kommen. Als flüssiges Abdeckmittel benutze ich Maskol von Humbol, hier ist allerdings Vorsicht geboten. Als Lösemittel kommt hier Salmiak zum Einsatz, dieser könnte die genutzten Acrylfarben anlösen. Alternativ - habe ich noch nicht probiert- bietet sich Rubbelkrepp an. Dieser ist auf Wasserbasis und sollte die Acrylfarben nicht anlösen.